Kanton Graubünden
Natur- und Landschaftsfotografie
Graubünden ist der grösste Kanton der Schweiz und zugleich einer der vielfältigsten Alpenräume Europas. Zwischen den vergletscherten Gipfeln der Berninagruppe, den weiten Hochtälern des Engadins, den einsamen Berglandschaften des Parc Ela und den sanften Rebhängen der Bündner Herrschaft erstreckt sich eine aussergewöhnliche Vielfalt an Natur- und Kulturlandschaften. Kaum eine andere Region der Schweiz vereint auf so engem Raum hochalpine Gebirgswelten, ursprüngliche Täler, historische Passlandschaften und glasklare Bergseen.
Besonders prägend sind die Seen und Flusslandschaften Graubündens. Zu den eindrucksvollsten Gewässern zählen der Silsersee im Oberengadin, der türkisfarbene Lai da Saoseo im Val da Camp, der Lai da Palpuogna bei Preda, der Lai da Marmorera im Surses sowie die abgelegenen Surettaseen oberhalb des Rheinwalds. Viele dieser Seen liegen eingebettet zwischen Lärchenwäldern, Alpweiden und schroffen Felsgipfeln und gehören zu den bekanntesten Fotomotiven des Kantons.
Die grossen Alpentäler verleihen Graubünden seinen unverwechselbaren Charakter. Das Oberengadin mit seinen Seenlandschaften und Lärchenwäldern, das Unterengadin mit Dörfern wie Guarda und Tarasp, das Val Morteratsch am Fuss der Berninagruppe sowie das abgeschiedene Val da Camp zeigen die landschaftliche Vielfalt der Bündner Bergwelt. Daneben prägen Regionen wie das Schams, das Avers, das Oberhalbstein, das Surses und die Surselva weite Teile des Kantons.
Auch die Passlandschaften gehören zu den Wahrzeichen Graubündens. Julierpass, Berninapass, Oberalppass und Albulapass verbinden die verschiedenen Talschaften und eröffnen eindrucksvolle Ausblicke auf die umliegenden Gebirge. Wahrzeichen wie der Origen-Turm auf dem Julierpass oder die Rhätische Bahn mit ihren spektakulären Streckenführungen sind eng mit der Kultur- und Naturlandschaft Graubündens verbunden.
Die Bergwelt Graubündens ist von zahlreichen Hütten, Bergseen und Aussichtsgipfeln durchzogen. Die Keschhütte im Parc Ela, die Coazhütte im Val Roseg, die Bovalhütte im Val Morteratsch, die Medelserhütte in der Surselva oder die Ringelspitzhütte am Rand der Tektonikarena Sardona sind Ausgangspunkte für Wanderungen in einige der eindrucksvollsten Gebirgslandschaften der Schweiz. Aussichtspunkte wie der Munt Pers, die Fuorcla digl Leget, der Glaser Grat oder der Cuolm da Latsch eröffnen weite Panoramen über die Bündner Alpen.
Ebenso vielfältig präsentieren sich die Kulturlandschaften des Kantons. Die Rebberge der Bündner Herrschaft rund um Jenins, die traditionellen Walserdörfer im Avers und in Partnun, die historischen Ortsbilder des Engadins sowie die Alpen und Maiensässe des Schamserbergs und des Heinzenbergs zeigen die enge Verbindung zwischen Mensch und Berglandschaft.
Die Fotografien auf diesen Seiten dokumentieren die aussergewöhnliche Vielfalt Graubündens im Wandel der Jahreszeiten. Von den goldenen Lärchenwäldern des Engadins über die Bergseen des Parc Ela bis zu den vergletscherten Gipfeln der Berninagruppe zeigen sie die Landschaften eines Kantons, der wie kein anderer für die alpine Vielfalt der Schweiz steht.

































































