Glaser Grat
Der Glaser Grat liegt im Kanton Graubünden zwischen dem Safiental und dem Val Schons beziehungsweise zwischen der Region Viamala und der Surselva. Die Gegend rund um den Grat gehört landschaftlich zum Übergangsraum zwischen dem Heinzenberg, dem Safiental und der Passlandschaft rund um den Glaspass. Orte wie Tschappina liegen eingebettet in diese ruhige Berglandschaft aus Alpweiden, Moorflächen und offenen Höhenzügen.
Der Glaser Grat selbst wirkt weniger schroff als viele andere Bündner Bergregionen. Statt steiler Felsgipfel prägen sanfte Rücken, blockreiche Hänge und stille Hochflächen das Bild. Gerade diese Offenheit verleiht der Landschaft eine besondere Weite. Entlang des Grats liegen mehrere kleine Bergseen, die sich ruhig in die alpine Umgebung einfügen.
Der Bischolasee liegt eingebettet zwischen Wiesen und felsigen Hängen und verändert seine Wirkung je nach Wetter und Licht. Nicht weit davon befindet sich der Pascuminersee, der offen in der Hochlandschaft liegt und weite Blicke Richtung Safiental und Val Schons zulässt. Auch der kleinere Lüschersee gehört zu dieser stillen Seenlandschaft und verstärkt den ruhigen Charakter der Region.
Wanderwege führen über weite Alpflächen, entlang feuchter Moorstellen und über sanfte Höhenzüge. Immer wieder öffnen sich dabei Ausblicke zu den Bündner Alpen, ins Safiental oder hinüber zu den Landschaften der Surselva. Besonders bei wechselhaftem Wetter entstehen eindrückliche Stimmungen zwischen Nebelfeldern, Lichtwechseln und den stillen Wasserflächen der Bergseen.
Gerade die Verbindung aus offenen Höhenzügen, stillen Seen und dem ständig präsenten Piz Beverin verleiht dem Glaser Grat seine besondere Atmosphäre und macht die Region zu einem eindrücklichen Landschaftsraum Graubündens.

























