Wildblumen in der Schweizer Alpenflora
Am Ufer des Lago di Lucendro prägt eine typische subalpine Pflanzengemeinschaft das Bild. Zwischen Gräsern und feuchten Wiesenstandorten wachsen auffällige Blütenstauden, die an das kurze, aber intensive alpine Sommerhalbjahr angepasst sind. Besonders ins Auge fällt das Schmalblättrige Weidenröschen, dessen leuchtend purpurrosa Blütenkerzen im Hochsommer weithin sichtbar sind und zahlreiche Insekten anziehen. Daneben blüht der Baldrian mit seinen zarten rosa bis lilafarbenen, halbkugeligen Blütenständen, eine klassische Ufer- und Feuchtwiesenpflanze der Alpen.
Die weissen, schirmförmigen Blüten des Wiesen-Bärenklaus setzen helle Akzente im Grün und sind ein charakteristisches Element nährstoffreicher Bergwiesen. Inmitten dieser Blütenpracht stehen die markanten, breit gefalteten Blätter des Weissen Germers, einer typischen, aber hochgiftigen Alpenpflanze, die feuchte Standorte bevorzugt. Gemeinsam bilden diese Arten eine artenreiche, natürliche Vegetation, wie sie für alpine Seeufer oberhalb der Waldgrenze charakteristisch ist.



























