Winterruhe am Crestasee
Der Crestasee liegt zwischen Flims und Trin inmitten eines ausgedehnten Bergwaldes und zählt zu den bekanntesten Naturseen Graubündens. Sein aussergewöhnlich klares Wasser und die von Fichten und Lärchen umgebene Landschaft verleihen ihm zu jeder Jahreszeit einen besonderen Charakter. Im Winter kehrt am See eine fast vollständige Ruhe ein.
Nach frischem Schneefall spiegeln sich die verschneiten Bäume auf der ruhigen Wasseroberfläche, während Nebel und tief hängende Wolken die umliegenden Hänge zeitweise verhüllen. Das meist türkisgrüne Wasser bleibt selbst in den kalten Wintermonaten vielerorts eisfrei und bildet einen eindrucksvollen Kontrast zur weissen Schneedecke. Einzelne Bäume am Ufer oder auf kleinen Inseln treten dabei besonders markant hervor und prägen das stille Landschaftsbild.
Der Crestasee entstand nach dem gewaltigen Flimser Bergsturz vor rund 9’500 Jahren. Das Wasser stammt grösstenteils aus unterirdischen Quellen und verleiht dem See seine aussergewöhnliche Klarheit und die charakteristische Farbe.
Die winterliche Stimmung am Crestasee lebt von den feinen Nuancen des Lichts. Spiegelungen, frisch verschneite Wälder und das klare Wasser schaffen eine stille Atmosphäre, die den See auch fern der Sommermonate zu einem eindrucksvollen Naturraum macht.

























































