Keschhütte
Die Keschhütte liegt im Kanton Graubünden auf 2’625 Metern über Meer am Fuss des Piz Kesch, dem höchsten Berg der Albula-Alpen. Umgeben von schroffen Gipfeln, Gletschervorfeldern, Bergseen und weitläufigen Gerölllandschaften gehört sie zu den eindrucksvollsten SAC-Hütten der Region. Trotz ihrer hochalpinen Lage fügt sie sich harmonisch in die raue Gebirgslandschaft ein und bildet einen Ausgangspunkt für Wanderungen und alpine Touren.
Der Zustieg zur Hütte führt durch eine abwechslungsreiche Bergwelt. Häufig gewählte Ausgangspunkte sind die Alp Funtauna bei Zuoz im Engadin oder Bergün auf der Albulaseite. Mit zunehmender Höhe verändert sich die Landschaft deutlich: Wälder und Alpweiden weichen felsigen Hängen, Bergbächen und den Spuren der einst weit ausgedehnten Vergletscherung. Immer wieder öffnen sich Ausblicke auf die umliegenden Gipfel der Albula-Alpen.
Besonders prägend für die Umgebung der Keschhütte ist die Nähe zum Piz Kesch und zu den Gletscherlandschaften am Porchabella- und Vadret da Calderas. Moränen, Schutthalden und kleine Bergseen zeugen von den Kräften, die diese Landschaft über Jahrtausende geformt haben. Gleichzeitig bietet die Gegend Lebensraum für alpine Pflanzen und Tiere, die an die Bedingungen des Hochgebirges angepasst sind.
Die Keschhütte ist zudem ein wichtiger Etappenort auf der bekannten «Kesch Trek»-Route, die mehrere Täler und Landschaftsräume Graubündens miteinander verbindet. Wanderwege führen von hier weiter in Richtung Engadin, Bergün oder Davos und eröffnen immer wieder neue Perspektiven auf die Bergwelt der Albula-Alpen.
Gerade die Verbindung aus hochalpiner Weite, markanten Gipfeln und den Spuren der Vergletscherung verleiht der Landschaft rund um die Keschhütte ihren besonderen Charakter. Sie steht exemplarisch für die alpine Natur Graubündens – rau, still und von den grossen Formen des Hochgebirges geprägt.






























