Alpstein 2009
Der Alpstein liegt in der Ostschweiz zwischen den Kantonen Appenzell Innerrhoden, Appenzell Ausserrhoden und St. Gallen und gehört zu den markantesten Gebirgslandschaften der Voralpen. Trotz seiner vergleichsweise kleinen Ausdehnung wirkt der Alpstein eindrücklich und alpin: schroffe Kalkfelsen, schmale Grate, tief eingeschnittene Täler und zahlreiche Bergseen prägen die Landschaft.
Zu den bekanntesten Bergen der Region zählen der Säntis, der mit 2502 Metern höchste Gipfel des Alpsteins, sowie der Altmann, die Kreuzberge und die markanten Felstürme rund um den Schäfler. Zwischen den Gipfeln liegen Alpweiden, Berggasthäuser und kleine Seen wie der Seealpsee oder der Fälensee, die sich ruhig zwischen steilen Felswänden einfügen.
Die Landschaft des Alpsteins verändert sich mit Wetter und Jahreszeit besonders stark. Nebel kann Täler und Seen vollständig verhüllen, während einzelne Gipfel aus dem Wolkenmeer herausragen. Bei klarer Sicht reicht der Blick weit über den Bodensee bis zu den Alpen Vorarlbergs und Graubündens. Im Herbst verleihen goldene Bergwälder und tiefes Licht der Region eine besondere Stimmung, während im Winter Schnee und Eis die schroffen Formen der Kalkfelsen zusätzlich betonen.
Der Alpstein ist geprägt von einem dichten Netz an Wanderwegen und alpinen Übergängen. Wege führen über schmale Grate, durch steinige Mulden und entlang steiler Bergflanken. Trotz der Beliebtheit der Region gibt es immer wieder stille Abschnitte, in denen nur Wind, Wasser und die Geräusche der Bergwelt wahrnehmbar bleiben.
Gerade diese Verbindung aus rauer Berglandschaft, stillen Seen und den markanten Kalkformationen macht den Alpstein zu einer der eindrücklichsten Regionen der Ostschweiz – vielseitig, ursprünglich und stark von der alpinen Natur geprägt.












































































