Grimselregion 2022
Die Grimselregion liegt zwischen den Kantonen Bern und Wallis und gehört zu den eindrücklichsten Hochgebirgslandschaften der Schweiz. Geprägt von Granitfelsen, Stauseen, Gletschern und weitläufigen Passlandschaften wirkt die Region rau, offen und von den Kräften des Wassers und Eises geformt. Zentrum der Gegend ist der Grimselpass, der das Haslital mit dem Goms verbindet.
Charakteristisch für die Grimselregion sind die grossen Stauseen wie der Grimselsee, der Räterichsbodensee oder der Oberaarsee. Die dunklen Wasserflächen liegen eingebettet zwischen schroffen Felsformationen und spiegeln je nach Wetter die umliegenden Gipfel und Wolkenfelder wider. Gleichzeitig prägen Staumauern, Kraftwerksanlagen und Passstrassen die Landschaft und zeigen die enge Verbindung zwischen Naturraum und Wasserkraft.
Rund um die Passhöhe öffnen sich zahlreiche Wanderwege in hochalpine Gebiete. Wege führen zu Gletschern, über blockreiche Hochflächen oder entlang alter Saumpfade. Besonders eindrücklich sind die Übergänge zwischen den stillen Bergseen, den kahlen Granitlandschaften und den Resten der Gletscher, die vielerorts noch sichtbar sind. Trotz der technischen Eingriffe bewahrt die Grimselregion eine ursprüngliche und oftmals beinahe archaische Stimmung.
Auch das Wetter prägt die Landschaft stark. Nebel, rasch wechselnde Wolken und plötzliche Lichtstimmungen verändern die Wirkung der Region ständig. An klaren Tagen erscheinen die Höhenzüge und Gletscher besonders scharf und weit, während Regen oder Schnee die Granitlandschaft dunkel und beinahe monochrom wirken lassen.
Die Grimselregion verbindet damit Hochgebirge, Wasserlandschaften und alpine Übergänge auf besondere Weise. Gerade diese Mischung aus rauer Natur, technischer Infrastruktur und grosser Weite macht die Region zu einem eindrücklichen Teil der Schweizer Alpen.























